Aktuelle Veranstaltungen Wissenschaft
LEIPZIGER BUCHMESSE 2026
Wir sind Teil von Verlage gegen Rechts. Sämtliche Verlage-gegen-Rechts-Panels auf der Leipziger Buchmesse hier: verlagegegenrechts.de/veranstaltungen
Unser kleiner Eckstand in Halle 5 ist H413, kommt gern vorbei!
Unsere Veranstaltungen & Panels auf einen Blick:
Fr. 20. März: Forum Offene Gesellschaft (Halle 5, K500)
12:20 – 13:05 Uhr
Die mit dem Ost-West-Überblick …
35 Jahre Ost-West-Differenz – Zeit für Wege zu gemeinsamer Theorie und Praxis
Mit Jule Nagel, Eva-Maria Siegel und Lukas Meisner
Moderation: Mario Pschera
35 Jahre und kein Ende der Ost-West-Differenz: Das Feld der Geschichtsvermittlung ist hart umkämpft, zwischen unbedingter Ablehnung und unbedingter Gegenerzählung, Traditionalisten und Disruptiven haben es differenzierende Stimmen schwer durchzudringen, der komplexen Vergangenheit und einer nicht minder unübersichtlichen Gegenwart gerecht zu werden. Welche Möglichkeiten gibt es, in politischer Theorie und Praxis zu einer gemeinsamen Sprache zu finden, die Erfahrungen und Haltungen in Ost und West einer Revision zu unterziehen und nutzbar zu machen?
Verlage gegen Rechts und Forum Offene Gesellschaft
FR. 20. MÄRZ: Forum Die UNABHÄNGIGEN (Halle 5, H313)
15:30 – 16:00
Zeitschriften machen
Zeitschriften machen – für Literatur (metamorphosen 65) oder für marxistische Analyse (Das Argument 344): Ingo Držečnik (Elfenbein) und Lukas Meisner (Argument) holen gerade Traditionspublikationen in die Zukunft. Was für Aufgaben haben Zeitschriften heute, wie lassen sie sich verjüngen und relevant machen?
Elfenbein Verlag (Zeitschrift metamorphosen), Argument mit Ariadne (Zeitschrift DAS ARGUMENT)
Ingo Držečnik (Elfenbein Verlag)
Lukas Meisner (DAS ARGUMENT)
Moderation: Carolin Callies
Sa 21. März: Forum Sachbuch: Wissen
15:00 – 16:00
RECHTES VERLEGEN & PUBLIZIEREN AUFDECKEN
Podiumsgespräch zum Erkennen von und Umgang mit (extrem) rechtem Publizieren
Mit Laila Riedmiller, Unrast Verlag und Antifa Zeitenwechsel; Moderation: Else Laudan
Für die intellektuellen Teile der (extremen) Rechten stellt das Publizieren ein zentrales Agitationsfeld dar. Mit eigenen Verlagen und Publikationen sollen unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Zugleich sind menschenfeindliche Einstellungen gesamtgesellschaftlich verbreitet, daran docken Rechtspopulisten und intellektuelle Rechte an, platzieren auch in Publikumsverlagen und überregionalen Zeitungen ihre Inhalte. Ihr Ziel ist eine Diskursverschiebung, um den gesellschaftlichen Umsturz geistig vorzubereiten und extrem rechte Ideologie zu normalisieren. Das zeigt sich exemplarisch auch an der rechten Buchmesse Seitenwechsel im Herbst 2025 in Halle. Angesichts der zunehmenden Akzeptanz extrem rechter und autoritärer Positionen und der zentralen Stellung, die die Publikationslandschaft im extrem rechten Kulturkampf einnimmt, muss sich die Buch- und Verlagsbranche kritisch mit diesen Strategien befassen, sich gut informieren, um sie erkennen und ihr begegnen zu können. Verlage gegen Rechts bringt dafür einen Kompass heraus, als barrierearmen Einstieg ins Thema und um Menschen aus der Buch- und Verlagsbranche zu unterstützen.
Beim Podiumsgespräch werden verlegerische, aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven zusammengebracht, um über extrem rechte Publikationsstrategien, den kritischen Umgang mit diesen und mögliche Widerstandspraktiken zu sprechen.
SA. 21. MÄRZ: Fachforum+ (Halle 5, G511)
Präsentation 16:30 – 17:00
Das Argument: Theorie-Organ mit neuer Zukunft
Generationswechsel macht Arbeit. DAS ARGUMENT verjüngt sich radikal, der neue Herausgeber berichtet. Hg. Lukas Meisner zum neuen Ost-West-Heft & Perspektive der marxistisch-feministischen Zeitschrift.
Veranstalter: Argument Verlag mit Ariadne
siehe auch: Unsere Politkrimi-Veranstaltungen
Noch online nach-sehbar:
https://www.youtube.com/watch?v=KPX0AGAdWFc
Aufzeichnung vom politisch-literarischen Quartett in WIEN
(Aktionstage Politische Bildung Mai 2022)
Ilker Ataç empfiehlt Vertrauter Fremder von Stuart Hall im politisch-literarischen Quartett.
Das politisch-literarische Quartett: Vier „Berufsleser*innen“ stellen vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Hauptthesen, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der jeweiligen Buchbesprechung, welche durch die Diskussion der Referent*innen fortgesetzt und durch Wortmeldungen des Publikums inhaltlich vertieft wird. Das politisch-literarische Quartett will aktuelle politische Bücher ebenso „spielerisch“ vermitteln wie die berühmten „ungelesenen Klassiker“. Am 5. Mai 2022 fand das Quartett in Kooperation mit den Stadt Wien-Büchereien / Zweigstelle Bücherei Wieden im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung 2022 statt.
Das Quartett:
Sabine Aydt (freie Wissenschafterin und Vortragende) – Asal Dardan: Betrachtungen einer Barbarin.
Melinda Tamás (Trainerin, Forscherin, Lehrende für politische Bildung) – Masha Gessen: Leben mit Exil. Über Migration sprechen.
Ilker Ataç (Politikwissenschafter, Hochschule Fulda und Uni Wien) – Stuart Hall: Vertrauter Fremder. Ein Leben zwischen zwei Inseln.
Hakan Gürses (Moderation / Philosoph, wissenschaftlicher Leiter der ÖGPB) – Eva Menasse: Dunkelblum.
Mehr Infos hier: https://www.politischebildung.at/bildungsangebote/das-politisch-literarische-quartett/
Zur Taschenbuchausgabe von Stuart Halls Autobiographie geht es hier: Stuart Hall: Vertrauter Fremder
Zu den Belletristik-Veranstaltungen

